20.10.2018 Samstag Katastrophenschutzübung des Landkreises Saalekreis

Am 20.10.2018 fand die jährliche Katastrophenschutzübung des Landkreises Saalekreis statt. Die DLRG Halle-Saalekreis war mit dem Fachdienst Wasserrettung 2 vor Ort.

An der Übungsvorbereitung war unser Leiter Einsatz mit fest eingebunden, um dem Landkreis mit fachlicher Beratung zur Seite zu stehen. Daraus entstand das zu beübende Szenario „Vermisste Person im Steinbruch Gütz“. In dem Szenario geht es um fünf Jugendliche, welche am Steinbruch nach einer Party gegrillt haben und von dem Sturmtief Maria überrascht wurden. Dabei ist eine der Personen abgestürzt und ins Wasser gefallen. Es wurde der Notruf abgesetzt und die Rettungskette in Gang gesetzt.

Nach dem Eingang des Notrufes in der Leitstelle wurde die Meldung an den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse im Landratsamt in Merseburg weitergeleitet. Dort wurde die Meldung an die Technische Einsatzleitung übergeben, die dann die Kräfte, die schon im Bereitstellungsraum warteten, alarmierten und somit wurden dann die beiden Fachdienste Waserrettung 1 und 2 der DLRG Halle-Saalekreis und der DLRG Leuna-Merseburg zum Einsatzort im Steinbruch Gütz geschickt.

Vor Ort wurde eine Lageerkundung durch den Zugführer durchgeführt, danach wurden die Einsatzabschnitte Menschenrettung, Boot, Taucher und Erstversorgung gebildet. Nachdem jeder seine Aufgabe hatte, wurde zuerst das Boot zu Wasser gebracht und mit drei Einsatzkräften besetzt. Diese retteten die erste Person, die sich an einer Felswand festhielt, die zweite Person wurde dann aus einem Kanu gerettet, welches auf dem Wasser trieb. Die dritte Person war für die Einsatzkräfte nicht mehr zu sehen, sodass der Zugführer mit dem Taucheinsatzführer die beiden geretteten Personen befragen mussten, wo sie ihren Freund zuletzt gesehen hatten.

Währenddessen hat sich eine Tauchtruppe, bestehend aus einem Taucher, einem Sicherungstaucher und einem Signalmann, bereit gemacht. Nach der Einteilung des Suchgebietes wurde mit zwei Trupps gesucht, ein Trupp von Land aus und ein Trupp vom Boot aus.

Nach 20 Minuten wurde die vermisste Person in acht Metern Tiefe gefunden, durch den Taucher geborgen und an Land gebracht. Dort wurde sofort durch die Sanitäter mit der Wiederbelebung begonnen. Durch den Zugführer wurden bei der Technischen Einsatzleitung die Fachdienste Sanität und Betreuung nachgefordert, um alle Betroffenen betreuen zu können.

Nachdem alle Verletzten versorgt und den Fachdiensten Sanität und Betreuung übergeben wurden, wurde der Einsatz beendet, die Einsatzstelle aufgeräumt, sämtliche Einsatztechnik wieder verstaut und zur Rückfahrt zur Wache vorbreitet. Der Zugführer meldete der Technischen Einsatzleitung (TEL) das der Einsatz abgearbeitet ist und die beiden Fachdienste Wasserrettung wieder einsatzbereit wären. Da keine weiteren Einsätze anlagen, wurde schließlich das Mittagessen, welches durch den Fachdienst Betreuung des ASB Halle-Bitterfeld zubereitet wurde, eingenommen.

Ein Dank geht an den Landkreis Saalekreis, der DRK-Wasserwacht für die Darsteller der Verletzten, dem ASB und allen anderen Beteiligten, die zum Gelingen der Übung beigetragen haben.

Es wird noch eine Auswertung geben.

Kategorie(n)
Allgemein

Von: Florian Graf

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